Sammlung Erivan Haub

Das Salz in der Suppe

3. Auktion – 27. Juni 2020 in Wiesbaden

Die mediale Berichterstattung über die ersten beiden Auktionen der Sammlung ERIVAN war enorm! Es ist diese Medienresonanz, die für Ereignisse besonderer Art das Salz in der Suppe ist. Auch in der Philatelie. Viele passionierte Sammler freuten sich mit uns über die außergewöhnlich große Aufmerksamkeit, die ihrem geliebten Hobby in der Öffentlichkeit geschenkt wurde.

Für Erivan Haub persönlich wäre dieser große Zuspruch vielleicht zu viel gewesen. Er war ein eher zurückhaltender Charakter, der die Öffentlichkeit gemieden hat. Die Beschäftigung mit der Philatelie und insbesondere seinen Stücken war für ihn der entspannende Ausklang eines stressigen Tages. 

Nicht nur die seltenen Briefmarken auf den Briefen oder die Destinationen waren für ihn so bedeutend. Es waren für Erivan Haub die Geschichten, die seine Stücke erzählen und ihn begeisterten. Fragen, die zum Spekulieren und Philosophieren einladen und so etwas wie das „Salz in der Suppe“ darstellen. Lange bevor die ‘Social Philately’ in aller Munde war.

Ein „Stockach Provisorium“ auf vollständigem Brief ist natürlich eine ganz große Rarität, ein Unikat

Aber warum wurde es in Freiburg und nicht in Stockach verwendet?

Ein 40-er Blockstück der Bayern 1 mit fünf ‘Kleinen Brücken’ ist natürlich eine ganz große Rarität, ein Unikat.

Aber warum hat der Postbeamte dieses Stück anders geschnitten als die anderen Bögen?

Eine 6-Kreuzer-Marke von Bayern mit Teilen von sechs Nachbarmarken ist natürlich eine Rarität.

Aber warum wurde diese Marke so großzügig aus dem Bogen geschnitten, und wie erging es den Nachbarmarken?

Eine preußische 3-Silbergroschen-Frankatur mit einer halben und einer ganzen 2 Silbergroschen Marke frankiert ist natürlich eine ganz große Rarität, ein Unikat.

Aber warum wurde die Frankatur nicht vom preußischen Postbeamten in Frage gestellt?

Ein Bayern Ersttagsbrief vom 1. November 1849 ist natürlich eine ganz große Rarität, fast ein Unikat

Aber warum zeigen die Stempel auf und neben der Briefmarke unterschiedliche Tageszeiten?

Das sind die Fragen, die Erivan Haub bei der Beschäftigung mit seinem geliebten Hobby – der Philatelie – auch beschäftigten. Ihm ein Lächeln entlockten, wenn er wieder Mal so einen Schatz gehoben hatte.

Die Geschichten hatten es ihm angetan. Es waren auch die menschlichen Dinge, die ihm den Ausklang eines Tages mit Philatelie versüßten. Vielleicht aber waren sie für ihn aber auch “das Salz in der Suppe”.

Lehnen Sie sich zurück und wählen Sie aus dem Philatelie-Menü, das Ihnen heute in diesem dritten Katalog Altdeutsche Staaten der Sammlung ERIVAN präsentiert wird. Es ist ein Gourmet-Menü, Zutaten und Speisen sind einzigartig. Die Schätze, die Sie ersteigern können werden Ihnen über viele Jahre Freude und Entspannung bringen – auch lange nachdem der Preis vergessen sein wird.

Baden "Das Stockach-Provisorium"

Zu den Highlights der Auktion zum Sammelgebiet Altdeutsche Staaten zählen das sogenannte Stockach-Provisorium (Startgebot: 100.000 Euro), ein Bogenteil des Schwarzen Einsers (Startgebot: 100.000 Euro), ein Helgoland-Brief aus der britischen Kolonialzeit (Startgebot: 30.000 Euro) und ein Preußen-Brief mit halbierter Briefmarke (Startgebot: 50.000 Euro).

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Die Sammlung Erivan

Heinrich Köhler, Corinphila and H.R. Harmer sind stolz darauf, die Sammlung ERIVAN zu versteigern. Die Sammlung umfasst die Gebiete Altdeutsche Staaten, Vereinigte Staaten von Amerika, Österreich sowie Lombardei und Venetien, Schweiz, Zeppelinpost, sowie Raritäten aus Aller Welt. Freuen Sie sich auf eine unvergleichliche Auktionsserie über mehrere Jahre, welche im Juni 2019 startete.

Das viel gelobte Ankündigungsbuch für die Sammlung ERIVAN ist auf der Webseite von Heinrich Köhler erhältlich:

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